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Radverkehr

Radfahren in der Stadt bedeutet oft: schneller ans Ziel kommen als mit Auto oder Bus, weil Stau und Parkplatzsuche kein Problem sind. Das Fahrrad ist deshalb das flexibelste Verkehrsmittel für die Stadt.

Radfahren ist zudem kostengünstig, schützt das Klima und verursacht weder Lärm noch Abgase oder Feinstaub.

Damit das Fahrrad aber seine Vorteile voll ausspielen kann, brauchen Fahrräder mehr Platz auf den Straßen, braucht der Radverkehr mehr Geld und Qualität. Sicherheit im Radverkehr lässt sich nicht auf eine Helmpflicht reduzieren. Wer wie Bundesverkehrsminister Ramsauer öffentlich Radfahrerinnen und Radfahrer pauschal als „Kampfradler“ stigmatisiert, lenkt populistisch von der eigenen Unfähigkeit ab, mit besserer Radwegeinfrastruktur mehr Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer  zu schaffen.

Der Radverkehr benötigt ein gut ausgebautes Radverkehrsnetz. Für Radfahrerinnen und Radfahrer ist ein “Miteinander” im Straßenraum lebensnotwendig. Dass Verkehrsplaner den Radverkehr immer noch durch einfache Umwidmung auf die Gehwege verbannen, verlagert das Problem nur in Richtung Fußgängerinnen und Fußgänger.

Zu einer guten Radverkehrsinfrastruktur gehören auch mehr diebstahlsichere Fahrradabstellanlagen und Fahrradparkhäuser. Der Radverkehr mit seinen immer noch sehr schlechten Rahmenbedingungen muss gegenüber dem Autoverkehr gleich(er) gestellt werden.

Einige, erste dringende Handlungsempfehlungen:

    • - Fortschreibung des Nationalen Radverkehrsplans mit quantitativen Zielen zur Erhöhung des Radverkehrsanteils am Verkehr,
    • - Verdoppelung der Bundesmittel zur Radverkehrsförderung,
    • - Erhöhung der Mittel in den Ländern und Gemeinden,
    • - Stärkere Berücksichtigung des Radverkehrs in der Stadt- und Verkehrsplanung,
    • - Personelle Verstärkung der für den Radverkehr verantwortlichen Verwaltungseinheiten auf allen Ebenen,
    • - Durchführung von Werbe- und Imagekampagnen,
    • - Bundesweit einheitliche Regelung zur Fahrradmitnahme in öffentlichen Verkehrsmitteln einschließlich des ICE

 

Aktuell befasse ich mich mit der vorgesehenen Sperrung des Neckartalradwegs im Zuge der „Umgestaltung“ des Stuttgarter Hauptbahnhofs. Lesen Sie hier eine Pressemitteilung und die beiden Briefe an die Bürgermeister:

Den Brief an den Esslinger Oberbürgermeister Dr. Jürgen Zieger.

Den Brief an den Stuttgarter Oberbürgermeister Fritz Kuhn.

 

Ich selbst bin überzeugter und leidenschaftlicher Radfahrer. Seit zwei Jahren nehme ich beim bundesweit stattfindenden Stadtradeln des Klimabündnisses teil. Dabei lasse ich in der Kategorie „Stadtradelstar“ für drei Wochen mein Auto komplett stehen, auch Zustieg in ein anderes Auto ist dabei untersagt. Was ich dabei erlebt habe, können Sie hier in meinem Stadtradel-blog nachlesen.

Eine Pressemitteilung zum  Fehlplanung beim Körschtal-Viadukt finden sie hier.