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- Busverkehr

Mehr Wettbewerb im Busverkehr schaffen

Zur Schaffung neuer, attraktiver Busverkehrsangebote muss auch der Wettbewerb zwischen den Busunternehmen gestärkt werden. Bisherige Großväterrechte bei der Vergabe von Konzessionen zum Betrieb von Buslinien und dem damit einhergehenden Ausschluss des Wettbewerbs zwischen den Busunternehmen behindert seit Jahrzehnten Verbesserungen im Busverkehr. Der fehlende Wettbewerb zwischen den Busunternehmen hemmt bei den Unternehmen Innovationen für einen besseren ÖPNV.

Busverkehre müssen nicht von der öffentlichen Hand erbracht werden! Das können Private in der Regel kosteneffizienter als öffentliche Unternehmen. Die Aufgabe der öffentlichen Hand muss deshalb zukünftig sein, zum Nutzen der Fahrgäste festzulegen, wo welche Busverkehre nach welchen Qualitätskriterien erbracht werden sollen und hierfür entsprechende öffentliche Ausschreibungen auf den Weg zu bringen. Der so entstehende Wettbewerb zwischen den Unternehmen führt zu mehr Innovation und Kostendämpfung, die dringend zu Attraktivitätssteigerungen im Busverkehr benötigt werden.

2 thoughts on “- Busverkehr

  1. Bernd Juhrig

    Lieber Jürgen,

    genau dies ist die richtige Einstellung. Wir brauchen im Interesse der BürgerInnen mehr Wettbewerb im ÖPNV. Mutige, innovative und grüne Ideen bringen uns weiter. Was hältst Du denn von der Idee, mit überschüssigem EE-Strom aus Wind und Sonne lieber Wasserstoff zu erzeugen und damit den ÖPVN anzutreiben (Brennstoffzelle), soweit nicht elektrifiziert. Ist doch sinnvoller, als notwendige Regelenergie zu Lasten der EEG-Umlage wieder den VerbraucherInnen aufzubürden.

    Gruss
    Bernd

    • Juergen Menzel

      Hallo lieber Bernd Juhrig,

      die Technik der Pumpspeicherkraftwerke ist derzeit die wirtschaftlichste Art der Speicherung von elektrischem Strom – wir können aber nicht die Landschaft mit hunderten Pumpspeicherkraftwerken zu bauen. Deshalb ist die Pumpspeichertechnik nicht wirklich eine lösung für das Speicherthema.
      Prinzipiell liegt deshalb – und das sehe ich wie du – in der Umwandlung von zu viel erzeugtem Wind- und Sonnenstrom über Elektrolyse zu Wasserstoff eine große Chance zur Speicherung von erneuerbar erzeugtem Strom.
      Ob wir den Wasserstoff dann “abgefüllt” für die Mobilität in einer Brennstoffzelle nutzen, bis zu 5 Prozent ins Erdgasnetz zumischen oder in einem weiteren Prozess zu Erdgas methanisieren und zusätzlich (oder anstatt fossilem Erdgas) ins Erdgasnetz einspeisen wird die weitere Entwicklung und auch die Bereitstellung von entsprechender Infrastruktur zeigen.
      Grundsätzlich ist das vorhandene Erdgasnetz aber ein riesiger, nutzbarer Speicher, über den die Themen Regelenergie, Strom-Spitzenlasten, Hausbrand aber auch die Mobilität mit der Methanisiserung zukünftig erneuerbar bewerkstelligt werden kann. Erste Pilotanlagen zur Methanisierung sind bereits in Betrieb. Die Forschung muss noch weiter intensiviert werden, was die grün-rote Landesregierung in Baden-Württemberg auch macht.

      Ich möchte mich noch nicht festlegen, ob sich bei der weiteren Entwicklung der Mobilität die Brennstoffzelle, direkt betrieben mit Wasserstoff oder eher der Gasmotor, betrieben mit erneuerbar erzeugtem Erdgas aus dem Erdgasnetz oder die reine Elektromobilität durchsetzen wird.

      Ich persönlich würde darauf tippen, dass wir zukünftig Akku-betrieben elektrisch fahren werden und im Hybridbetrieb mit einem kleinen, gasbetriebenen Verbrennungsmotor während der Fahrt der Akku bei Bedarf aufgeladen wird.

      Ich halte es für richtig, dass zur Schaffung solcher Infrastrukturen Anreize entstehen und diese auch verursachergerecht finanziert werden, sprich über die Strom- und Brennstoffkosten. Umsonst wird die Energiewende für uns Verbraucher nicht zu haben sein.

      Die einseitige Verteilung der Lasten der Energiewende hauptsächlich auf die Schultern der Bürgerinnen und Bürger – wie das die Scharz-Gelbe Bundesregierung macht – werden wir unter einer grünen Regierungsbeteiligung aber verändern und zwischen Verbrauchern und Industrie gerechter gestalten.