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Familie und Beruf

Neben meinem beruflichen und politischen Leben war ich lange Jahre alleinerziehender Vater zweier inzwischen erwachsener Söhne.

Daher weiß ich aus eigener Erfahrung, dass Alleinerziehende den schwierigen Spagat zwischen liebevoll handelnder Erziehungsperson einerseits und beruflicher Herausforderung andererseits täglich meistern müssen. Wollen Alleinerziehende sich verantwortungsvoll um ihre Kinder kümmern, sind sie oft auf Teilzeitanstellungen angewiesen, die nicht selten weder ihren beruflichen Fähigkeiten noch ihrem Ausbildungsniveau entsprechen. Beides stellt sie in der Regel finanziell schlecht. Dies und die Diskrepanz zwischen den üblichen 30 Tagen Jahresurlaub bei insgesamt 14 Wochen Schul- bzw. Kindergartenferienzeit erschweren die Organisation der Kinderbetreuung erheblich.

Kinderbetreuung

Trotz aller Verbesserungen müssen die Kinderbetreungsangebote noch weiter ausgebaut werden. Dabei muss der Bund die Kommunen stärker als bisher finanziell unterstützen. Ein besonderes Augenmerk gilt es, auf Ferienangebote zu legen.

Die berufliche Realität macht eine Auflösung der tradierten Rollenverteilung in der Familie („Frau am Herd, Mann schafft das Geld ran“) sehr schwer. Dabei ist die Entwicklung, dass immer mehr Väter Erziehungszeiten für ihre Kinder wahrnehmen und Verantwortung übernehmen, positiv.

Trotzdem muss die Politik endlich über berufliche Teilzeitansprüche hinaus Anreize dafür schaffen, dass Väter nicht nur im Beruf, sondern auch viel stärker als bisher bei der verantwortlichen Erziehungsarbeit ihren „Mann“ stehen.

Durch meinen ehemaligen Status als Alleinerziehender weiß ich um den familiären Verantwortungszuwachs im Vergleich zu einer Familie mit beiden Elternteilen und dass dieser in der Berufstätigkeit kaum zu erfüllen ist.

Unsere moderne Gesellschaft braucht eine gleichgestellte Bewertung von Erziehungsarbeit und Erwerbsarbeit.

Die aus der Familienarbeit von Vätern hinzu gewonnenen Kompetenzen und Fähigkeiten müssen von der Wirtschaft als zusätzliches Qualifikationskriterium von Mitarbeitern erkannt und gefördert werden.