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Versorgungssicherheit

Versorgungssicherheit ist ein hohes Gut

Mit der schwankenden Stromerzeugung durch Erneuerbaren Energien – die Sonne scheint nur am Tag, der Wind bläst nicht bei Flaute – kann die Energiewirtschaft nicht mehr allein dem Prinzip folgen, dass die Stromerzeugung dem Stromverbrauch folgen muss. Zukünftig muss der Stromverbrauch intelligent auf die Stromerzeugung abgestimmt werden. Das Stromnetz muss zukünftig dafür die technischen Voraussetzungen erfüllen.
Für dieses Smart Grid sind die erforderlichen Techniken erst in der Entwicklung und in der Erprobung.

  • Dezentrale Erzeugung stärken
    Damit Sie als Stromkundin und Stromkunde auch StromerzeugerIn sein können – sei es mit einer Photovoltaikanlage, einem Blockheizkraftwerk (BHKW), einer Biogasanlage oder einer anderen Art der Erzeugung – muss die Einspeisung zu wettbewerbsneutralen und fairen Bedingungen sichergestellt sein. Der Einspeisevorrang für Erneuerbare Energien muss erhalten bleiben.
  • Intelligente Stromtarife schaffen
    Da sich immer stärker Zeiten mit sehr großem Stromangebot aus Sonne und Wind mit Zeiten geringerer Erzeugung abwechseln werden, müssen zukünftige Stromtarife über einen variablen Strompreis pro Kilowattstunde eine den Verbrauch lenkende Wirkung bekommen. Bei viel Strom im Netz muss der Strompreis zukünftig niedriger sein als in erzeugungsärmeren Zeiten. Bei einem Kühlhaus ist es beispielsweise unerheblich, ob das Kühlaggregat in der Nacht oder am Tag in Betrieb geht, solange die Ware angemessen gekühlt wird.
  • In Stromspeicher-Forschung investieren
    Wenn in einigen Jahren wesentlich mehr als die aktuell 25 Prozent Erneuerbare Energien im deutschen Strommix enthalten sind, werden zusätzliche Speicherkapazitäten benötigt. Hierzu massenhaft erforderliche Pumpspeicherkraftwerke würden fächendeckend das Landschaftsbild verändern und Natur zerstören. Die zukünftige Methanisierung eines Wind- und Sonnenstrom-Überangebotes und die Einspeisung ins Erdgasnetz können Lösungen sein. Auch  kleine Batteriespeicher in Privathaushalten und/oder große Batteriespeicher regional verteilt werden derzeit als mögliche Lösungen diskutiert. Für den wirtschaftlichen Einsatz dieser Technologien ist aber noch einiges an Forschung auf Bundesebene notwendig.
  • Regelenergie
    Mit weiter steigendem Anteil der Erneuerbaren Energien am Strommix muss der Regelenergiemarkt zunehmend endlich auch den Erneuerbaren Energien geöffnet werden. Windenergieanlagen könnten schon heute mit Reserveleistungen den Regelenergiemarkt mit bedienen. Systemdienstleistungen wie die Frequenzhaltung zur Netzstabilität müssen zukünftig auch von den Erneuerbaren übernommen werden.
  • Virtuelle Kraftwerke
    Einzelanlagen an verschiedenen Standorten müssen zunehmend zu „virtuellen Kraftwerken“ zusammen geschaltet werden, um die bisher schwankende Erzeugung der Erneuerbaren durch Wetter- und Witterungseinflüsse zu verstetigen. Erneuerbare Energien werden damit grundlastfähig und ersetzen zunehmend fossile Großkraftwerke. Für diese hohe Verfügbarkeit der Erneuerbaren Energien müssen endlich Anreize geschaffen werden.
  • Elektromobilität zur Lastverschiebung und Speicherung
    Zur Erhöhung der Versorgungssicherheit können – sofern sich Elektroautos bei unserer Mobilität durchsetzen – Autobatterien beim ruhenden Verkehr mit einbezogen werden.
    Mit zunehmender Elektromobilität können Akku-Batterien parkender Autos ein Beitrag zur Versorgungssicherheit leisten, indem diese hauptsächlich in Zeiten mit „zu hohem“ Stromangebot durch Sonne oder Wind geladen werden.
    Als großer, virtueller Speicher für die allgemeine Stromversorgung eigenen sich Autobatterien jedoch nur begrenzt, da eine komplette Elektromobilisierung Deutschlands nur weniger als 5 Prozent des Stromverbrauchs ausmachen würde. Autobatterien können deshalb nur einen geringen Speicherbeitrag zur Versorgungssicherheit leisten.